Beratung für Studierende der Rezession

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Während des Monats, in dem Tausende von Studenten ihren Abschluss machen werden, wurden die Medien angesichts der anhaltenden Rezession mit Ratschlägen von Bildungsexperten überschwemmt. Sind die Studenten angesichts des allgemeinen Mangels an Optimismus in Bezug auf ihre beruflichen Aussichten zu Recht entmutigt? Oder ist es Zeit für Jugendliche, sich ihrer Zukunftspläne ganz sicher zu sein, bevor sie sich bewerben?

Laut einer Studie von The Independent hat sich der Trend bei potenziellen Studenten in letzter Zeit interessant geändert. Während die Bewerbungen für Fächer mit offensichtlich gesättigten Marktplätzen wie Informatik und Medien in diesem Jahr zurückgegangen sind, gelten die als "reine Fächer" betrachteten Fächer. (wie Philosophie, Wirtschaft und Politik) haben einen Anstieg des Interesses gesehen. Darüber hinaus haben bestimmte berufliche Kurse auch ein Interesse an Bewerbungen gesehen – da sich die Studenten entweder allgemeinen Fächern zuwenden, die sie wirklich ansprechen, oder sich stattdessen für eine Nische entscheiden, die jedoch weniger wettbewerbsfähig ist, wenn es um die Bewerbung um eine Stelle geht.

Die Rezession wirkt sich auch auf die Stundung von Studenten aus und darauf, was sie in ihrem Jahr tun könnten. Der Telegraph berichtet, dass rund 33.000 Studenten dieses Jahr aufschieben werden – viele entscheiden sich dafür, zu arbeiten und Geld zu sparen, anstatt sich auf das übliche Auslandsjahr des Reisens einzulassen. Diese Option erscheint zunehmend sinnvoll, da die Studierenden nicht nur zu Beginn der Universität ein Sparpolster sicherstellen, sondern auch von einer nationalen Erhöhung des Mindestlohns im Oktober profitieren.

Trotz Gehaltsrückgängen bei Absolventen und anschließender Ernüchterung hebt The Times hervor, dass die finanziellen Gründe für einen Universitätsbesuch weiterhin überzeugend sind. Nach ihrem Good University Guide 2010 werden Studenten, die kurz vor dem Beginn der Universität stehen, auch daran erinnert, wie das Klima nach der Rezession für Absolventen aussehen wird – und dass ein Abschluss mich höchstwahrscheinlich noch höher schätzen wird ist zurzeit.

Ein überraschender Aspekt der aktuellen (Massen-) Medienberichterstattung rund um die Hochschulbildung ist die mangelnde Konzentration auf Alternativen für angehende Absolventen, die gerne studieren, aber nicht durch den entmutigenden finanziellen Aspekt des Vollzeitstudiums behindert werden. In diesem Jahr wird die Anzahl der verfügbaren Fernlehrgänge zweifellos erneut zunehmen. Diese Option ist für viele finanziell rentabler und in Teilzeit einfacher zu verwalten. Infolgedessen erweist sich das Online-Lernen als verlockend für diejenigen, die während des Lernens verdienen möchten – und bei ihrem Abschluss nicht mit einer unansehnlichen Verschuldung konfrontiert werden möchten.

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